Suchen

SFIV 20 Jahre Verband

Termine

Keine Termine

Kalender

Mai 2012
Mo Di Mi Do Fr Sa So
30 1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12 13
14 15 16 17 18 19 20
21 22 23 24 25 26 27
28 29 30 31 1 2 3

dsfh Online Treffs

Die SFIV Sites

SFIV Home
sfiv.de / sfiv.net
Verbandssite
sfivsachsen.de
Innungssite

sachsenfleischer.de
Bilddatenbank
fotocutter.de
Radiostation

radio.sfiv.net
You Tube
SFIV auf You Tube
Twitter
SFIV auf Twitter

RSS dsfh.de

RSS dsfh Journal
RSS dsfh Journal
JoomlaWatch Stats 1.2.9 by Matej Koval

dsfh - Twitter

Diskussion: Fleischerfachgeschäft als Dienstleistungs-Zentrum PDF  | Drucken |  E-Mail
Geschrieben von: Redaktion   
Mittwoch, den 23. November 2011 um 23:28 Uhr
Beitragsseiten
Diskussion: Fleischerfachgeschäft als Dienstleistungs-Zentrum
Das moderne Fleischerfachgeschäft als Service-Zentrum
Alte Ausgangspunkte und Zielrichtungen - Neue Zielrichtungen und Bezugspunkte
Alle Seiten

Service-Orientierung: Zur Entwicklung einer neuen Logik für das Ernährungshandwerk in der Region

Dresden (Helmer Pardun/23.11.2011) -  Das neue Verhältnis von Fleischer, Fachgeschäft und Verbrauchern im sächsischen Fleischerhandwerk.

Ein Diskussionsbeitrag zum Verständnis des Fleischerfachgeschäftes als Service-Zentrum für Grundversorgung, Genuss und Geschmack und seinem Beitrag zu einer ausgewogenen Ernährung mit Fleisch.

„Wir haben Unternehmen mit erkennbarem Profil,  klaren Geschäftsmodellen, mit unvergleichlichen Stärken als z. T. schon traditionell inhabergeführte Familienbetriebe.“  So heißt es in einem sächsischen Beitrag  im „Jahrbuch zum 121. Deutschen Fleischer-Verbandstag“ der am 9. und 10. Oktober 2011 in Radebeul bei Dresden stattfand und sich das Motto „Verlässlichkeit“ zum Leitmotiv gewählt hatte. Weiter im Text heißt es dann: „ Wir bieten handwerkliche Spitzenqualität bei Produkten und Service, bei produkttypischen Rezepturen und betriebstypischen Fertigungsvorgängen…Modernes Fleischerhandwerk ist vor allem aber ein modernes Handwerksverständnis als beiderseitig vorteilhaftes Zusammenwirken von Produzenten und Konsumenten in Sachen Frische, Qualität, Sicherheit und lebendiger Esskultur.“

Auch das Fleischerhandwerk wird künftig nicht mehr umhin kommen,  dass der Kunde durch seine Ernährungsgewohnheiten und –wünsche, aber auch beeinflusst von  öffentlichen Medien und veröffentlichten Meinungen, den Lebensmittelmarkt mit prägt und auf Service setzt.

Ausgangspunkt unseres Beitrages ist die hier spezifisch als neu aufgezeigte Trendperspektive, nämlich die der „Serviceorientierung“  im Fleischerhandwerk als wichtigem Alleinstellungsmerkmal gegenüber anderen Mitbewerbern. Aber auch das liegt im Trend.  Die Bereitschaft neue Wege zu gehen, heißt es ebenfalls im genannten „Jahrbuch 2011“, habe Verbände und Handwerk in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten sehr erfolgreich gemacht.

Darauf aufbauend ist in Gesprächsrunden zwischen den Mitgliedern des SFIV Berufsbildungsausschusses, von Pressestelle und Präsidium eine Fachdiskussion ausgelöst worden, die vorrangig abzielt auf die Handhabung des zu erwartenden Bewerbermangels bei Lehrstellen und Fachkräften,  längerfristig aber auch die stetig voranschreitende  Veränderung des Verhältnisses von Fleischer, Fachgeschäft und Verbrauchern zum Nutzen aller beteiligten Parteien  im Blickfeld hat.

Das Fleischerhandwerk wird sich dieser Ansicht nach

  • in der Verbindung von Fleischer, Fachgeschäft und Verbraucher als ein Mittelpunkt und Mittler für die Bedeutung von Nähe, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit bei sicheren Lebensmitteln und ausgewogener Ernährung für Wohlergehen, Wohlfahrt und Lebensausgleich (Life Balance) der Bevölkerung aller Landesgegenden und sozialer Zugehörigkeiten
  • mehr dem Publikum öffnen und dabei einen Bogen schlagen müssen zwischen sich, dem Produzenten als Hersteller und Handwerker und den Konsumenten als Verbraucher, Endfertiger und Letztverwender seiner fleischerhandwerklichen Angebote.

Ausgangspunkt dieser neuen Verbindung von Fleischer, Fachgeschäft und Verbrauchern ist die Erkenntnis, um nur einige der Trends zu nennen,

  • dass der Übergang einer Industrie- in eine Dienstleistungsökonomie, gekoppelt an massive Veränderungen der Arbeits-, Waren- und Dienstleistungsmärkte (a) in einem liberalisierten Weltmarkt im Weiten bis (b) hin zu Auswirkungen auf Konsum- und Lebensmittel in der Nachbarschaft ständig fortschreitet und auch vor dem Fleischerhandwerk nicht Halt macht;

  • dass die Verknappung und Verteuerung von pflanzlichen wie tierischen Roh- sowie fossilen Brennstoffen mit querschnitthaften Auswirkungen auf alle Lebensbereiche, auf Wirtschaft und Gesellschaft sowie die Forderung nach einer deutlichen Reduktion von deren Verbrauch und bei den Emissionen von Klimagasen auf alle Branchen einschließlich des Fleischerhandwerks Auswirkungen haben werden;

  •  dass die Veränderungen in der Ernährungswirtschaft, im Lebensmittelhandwerk und im Verhalten der Kunden eine neue, umfassendere Sicht auf das Verhältnis von Produzenten und Konsumenten nötig machen, siehe z. B. den Bezug zum Prozessmodell umfassender Handlungsabläufe in den Ausbildungsordnungen im Fleischer- und Lebensmittelhandwerk;

  • dass die rückläufig Ernährungskompetenz beim Konsumenten und die Zunahme von ernährungsassoziierten Krankheiten und deren Folgekosten danach verlangen, dass Ernährung zukünftig einen stärkeren Beitrag für eine gesunde Bevölkerung, ausgewogene Ernährung (mit Fleisch) und für eine hohe Lebensqualität des Einzelnen zu leisten hat, was das Fleischerhandwerk als Service-Zentrum schon jetzt teilweise zu leisten in der Lage ist;

  • dass „der“ Kunde im Fleischerfachgeschäft in einer Person ein kombinierte dreigegliedertes Waren- und Leistungsangebot erwartet, dass weitgehend seinen eigenen Vorstellungen von liebenswerten Lebensmittel, lobenswerter Lebenshaltung und lebenswertem Lebensstil (Geschmack, Geld, Gewohnheit) entgegenkommt;

  • dass der Kunde im Fachgeschäft vor der Ladentheke bis weit hinein in die Produktion feiner Fleisch- und Wurstwaren von seinem Fleischer (bisweilen) wissen möchte, inwieweit Herkunft und Herstellung dieser Produkte seiner, des Kunden, Einstellung zu hochwertiger Qualität, ausgewogener Ernährung und regionaler Erzeugung entsprechen;

  • dass auch im Fleischerfachgeschäft, bei Partyservice, Außer-Haus-Verpflegung, Imbiss und Catering das Kundeninteresse nach Kommunikation, Wissen und Informationen erheblich zugenommen hat.

Bei Partyservice, Außer-Haus-Verzehr, Menüservice, Imbiss, beim Betreiben und Bestücken von Betriebskantinen und bei der Versorgung der Bevölkerung mit Mittagstisch ist es längst kein Thema mehr – das Fleischerhandwerk entwickelt sich zum Service Beruf, das Fachgeschäft zum Service-Zentrum, der Verkäufer zum Service-Berater.

Und über die f-Marke heißt es ganz bezeichnend für das Fleischerhandwerk, vor allem steht die f-Marke als "Einkaufswegweiser" für Frische und Service aus Meisterhand.

>>> Das moderne Fleischerfachgeschäft als Service-Zentrum



Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 27. November 2011 um 23:03 Uhr
 

Kommentar schreiben


Sicherheitscode
Aktualisieren

Fleischer Video 1

Fleischer Video 2

Werbung

Hier ist Platz für PR und Werbung.

Werbung

Hier ist Platz für PR und Werbung.

Werbung

Hier ist Platz für PR und Werbung.
RocketTheme Joomla Templates