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| Geringes Interesse an Wohlergehen von Nutztieren | | Drucken | |
| Geschrieben von: Redaktion |
| Freitag, den 11. November 2011 um 11:53 Uhr |
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Bonn (Redaktion/11.11.2011) - Wie der ZDS in seinem Newsletter mitteilt, erklärt eine aktuelle Studie, warum der Markt für zertifiziertes FAW-Geflügelfleisch nicht erfolgreich ist - die Verbraichjer haben zu wenig Interesse. Ziel der Studie "Consumer willingness-to-pay for farm animal welfare in Germany: the case of broilers" von Fadi Makdisi, Rainer Marggraf (Göttingen) war es, laut Pressemitteilung des Zentralverbandes der Deutschen Schweineproduktion (ZDS), Erkenntnisse über die Präferenzen der deutschen Verbraucher für das Wohlergehen von Nutztieren (farm animal welfare FAW) zu gewinnen. Erforscht wurde die Zahlungsbereitschaft für Hähnchenfleisch, welches FAW zertifiziert produziert wird. Außerdem wurden logistische und lineare Regressionsmodelle geschätzt, um die Faktoren zu bestimmen, welche die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung für FAW zertifizierte Produkte beeinflussen. Die Daten wurden durch eine Umfrage bei 300 deutschen Hähnchenfleischverbrauchern ermittelt, wobei die kontingente Bewertungsmethode verwendet wurde. Die Ergebnisse zeigten, so der ZDS, daß 82 % der Befragten bereit waren, FAW zertifizierte Produkte zu kaufen. Von diesen war die überwiegende Mehrheit (95 %) bereit, einen zusätzlichen Betrag von ca. 1,50 € pro kg für FAW zertifizierte Hähnchenfilets zu zahlen. Dies stellt einen Preisanstieg von ca. 27 % dar im Vergleich zu dem aktuellen Preis für konventionell produzierte Hähnchenfilets. Die zusätzliche Zahlungsbereitschaft der Verbraucher liegt jedoch unterhalb der aktuellen Preisprämie, die die Hersteller bestehender FAW-Programme in der Hähnchenproduktion benötigen. Dies erklärt demnach, warum der Markt für zertifiziertes FAW-Geflügelfleisch nicht erfolgreich ist. Quelle: ZDS Bonn |






Markt für zertifiziertes FAW-Geflügelfleisch wenig erfolgreich